Was bekommt ein Unternehmen, das bei uns steht? Diese Frage lässt sich schlecht abstrakt beantworten. Deshalb hier der Aufbau eines Eintrags, Feld für Feld, und was dahintersteckt.
Der Kopf: wer und wo
Firmenname, Kurzbeschreibung, Anschrift, Kontakt und Website. Diese Angaben haben wir vor der Aufnahme mit dem Impressum abgeglichen. Wenn Name oder Anschrift nicht zusammenpassten, gab es vorher eine Rückfrage. Deshalb ist der Kopf eines Eintrags langweilig, und das ist Absicht.
Die Fundstellen
Das Herzstück. Jede Stelle im Netz, an der das Unternehmen zu finden ist: Branchenbücher, Bewertungsprofile, Verbandslisten, Referenzen bei Kunden, Presse. Nicht als Behauptung, sondern als Liste mit Adressen, die jeder anklicken kann.
Wie viele Fundstellen ein Eintrag aufnimmt, richtet sich nach dem Paket. Die Zahl ist eine Obergrenze, kein Ziel: Sieben geprüfte Fundstellen sind mehr wert als dreißig zusammengesuchte.
Die Linkstatus-Karte
Unter jedem Eintrag steht, was die letzte Prüfung ergeben hat. Je Fundstelle vier Angaben:
- Erreichbar? Antwortet die Seite, oder läuft sie ins Leere?
- Umgeleitet? Führt die Adresse noch dahin, wo sie hinführen soll?
- Für Suchmaschinen freigegeben? Oder hat das Portal die Profilseite gesperrt?
- Verlinkt sie die Website? Und zählt dieser Link für Suchmaschinen?
Diese Karte zeigt auch, was nicht funktioniert. Wir blenden nichts aus. Ein Verzeichnis, das nur Erfolge zeigt, misst nicht.
Was der Eintrag technisch mitbringt
Jeder Eintrag liefert strukturierte Daten an Suchmaschinen: Unternehmen, Anschrift, Kontakt und die Fundstellen als bestätigte Verweise. Das ist die Form, in der Suchmaschinen und KI-Systeme Informationen am liebsten lesen.
Was der Eintrag nicht ist
Kein Werbeplatz. Kein gekaufter Link. Keine Garantie für eine Google-Position. Er ist eine geprüfte, gepflegte und offen dokumentierte Bestandsaufnahme dessen, wo ein Unternehmen im Netz steht.
Ein Beispiel ansehen: das Verzeichnis. Der Weg zum eigenen Eintrag: Aufnahme beantragen.
Passend dazu: So läuft die Aufnahme ins Verzeichnis und Wie wir prüfen: die Methode hinter dem Verzeichnis-Check (erscheint am 4. Oktober 2026). Alle Anleitungen im Ratgeber.