Fünf Betriebe, fünf Einträge, fünf sehr verschiedene Bilder. Wir haben ausgewertet, wie viele fremde Fundstellen die ersten Einträge im Verzeichnis tatsächlich haben und in welchem Zustand die sind. Das Ergebnis fällt nüchterner aus, als Ratgeber zum Thema gern suggerieren.
Die Zahlen
| Betrieb | Fundstellen auf fremden Seiten | davon erreichbar und indexierbar | davon mit weitergegebener Linkkraft |
|---|---|---|---|
| Werbeagentur | 11 | 10 | 10 |
| Chauffeurservice | 11 | 9 | 9 |
| Cateringservice | 3 | 3 | 3 |
| Gartenbaubetrieb | 1 | 0 | 0 |
| IT-Dienstleister | 0 | 0 | 0 |
Die Werbeagentur ist die älteste der fünf Marken, der IT-Dienstleister die jüngste.
Was daran auffällt
- Die Spanne ist enorm. Zwischen null und elf Fundstellen liegen alle fünf Betriebe. Keiner davon hat je gezielt Einträge aufgebaut.
- Der Gartenbaubetrieb hat genau eine Spur im Netz, und die hat er nie angelegt: einen automatisch erzeugten Eintrag bei einer Wirtschaftsauskunftei, deren Profilseite für automatisierte Abrufe gesperrt ist. Was dort über ihn steht, kann er von außen nicht einsehen.
- Die junge Marke hat gar nichts. Das ist kein Versäumnis, sondern der Normalfall: Fundstellen entstehen über Jahre, meist nebenbei.
- Wo Fundstellen da sind, sind sie überwiegend in Ordnung. Von 26 fremden Fundstellen insgesamt waren 22 erreichbar und indexierbar, 22 gaben Linkkraft weiter. Die Ausfälle sind fast alle Bot-Sperren von Auskunfteien.
Was wir daraus mitnehmen
Die Zahl der Fundstellen sagt weniger über die Branche als über das Alter des Betriebs und darüber, ob sich je jemand gekümmert hat. Und sie sagt wenig über die Qualität: Drei saubere Fundstellen sind mehr wert als elf, von denen die Hälfte auf noindex steht.
Wer wissen will, wie das eigene Bild aussieht: Suchen Sie den Firmennamen zusammen mit dem Ort und zählen Sie, was auf den ersten drei Seiten auftaucht. Die Methode hinter unserer Messung steht im Verzeichnis-Check.
Passend dazu: Wie viele Einträge braucht ein Betrieb wirklich? Alle Anleitungen im Ratgeber.